Über Uns

Hier erfahren Sie etwas über uns und wie wir zu unserem Traumhaus kamen.

Unsere Urlaube haben uns meistens in das sonnige Spanien geführt. Früher ohne Kinder noch mit dem Zelt, dann mit dem ersten Kind mit dem Wohnwagen. Später buchten wir mit unseren drei Kindern eine Ferienwohnung bzw. Ferienhaus an der Costa Brava. Schon damals war es unser Traum einmal ein eigenes Ferienhaus in Spanien zu besitzen.

Nachdem unsere Kinder langsam erwachsen wurden und ihre eigenen Wege gingen, verbrachten wir unseren Urlaub in verschiedenen Fincas auf Mallorca.

Im Oktober 2013 verbrachten wir unseren ersten Urlaub in Andalusien, in einer Finca ganz in der Nähe von Casa Carretero.

Bei einer Wanderung liefen wir zufällig an der Einfahrt einer Finca vorbei. Schon an der Qualität des Fahrweges erkannten wir, dass hier etwas Besonderes zu erwarten ist. Leider war von der Einfahrt das Haus nicht zu sehen. Die Neugierde siegte und wir liefen ein wenig die Einfahrt hoch, da das Einfahrttor offen stand. So konnten wir einen kurzen Blick auf das üppig bepflanzte und gepflegte Anwesen und auf das hoch über allem thronende Haus werfen.

Unser beider Gedanke war, dass die Besitzer dieses Traumhauses zu beneiden sind, eine nicht einsehbare Villa, fantastischer Ausblick, keine Nachbarn und vor allem… absolute Ruhe.

Am nächsten Tag kamen wir mit dem Verwalter unseres gemieteten Ferienhauses ins Gespräch über zum Verkauf stehende Häuser. So erfuhren wir, dass genau dieses Haus zum Verkauf stand.

Nun ja, ehrlich gesagt wollten wir diese Gelegenheit nur nutzen um solch ein Haus einmal anzuschauen. Der Verwalter organisierte schon für den nächsten Tag einen Besichtigungstermin mit den Eigentümern.

Wir wurden von dem älteren Besitzerpaar und ihren 6 Hunden sehr herzlich empfangen, es war als würde man sich schon lange Zeit kennen. Die holländischen Besitzer wollten das Haus aus Altersgründen verkaufen und nach 15 Jahren Andalusien wieder zurück nach Holland gehen. So durften wir uns alles anschauen und das Haus übertraf unsere schon sehr hohen Erwartungen. Wir waren vor allem von dem offenen Innenhof mit seinen Säulen und der riesigen, voll verglasten Terrasse mit der herrlichen Aussicht begeistert. Wir fühlten uns wie angekommen.

Seitdem ging uns das Haus nicht mehr aus dem Kopf und es folgten zahlreiche „schlaflose“ Nächte. Wir begannen zu überlegen wie wir dieses Projekt realisieren könnten.

So wuchs in uns die Idee dieses Haus zur Ferienvermietung anzubieten und so einzurichten wie wir es uns bisher bei den von uns gemieteten Ferienhäusern immer gewünscht hätten. Vor allem in Bezug auf Gemütlichkeit, Qualität und Sauberkeit.

Wir entschlossen uns also diesen Schritt zu wagen und nahmen mit den Verkäufern im Januar 2014 per Mail Kontakt auf.

In der Zwischenzeit wurde der Verkauf durch eine Immobilienfirma getätigt, so dass wir diese darum baten uns die wichtigsten Papiere einsehen zu lassen.

Dazu muss man wissen, dass sehr viele Häuser in Andalusien illegal, ohne Baugenehmigung errichtet wurden und deshalb sogar vom Risiko einer Abrissverfügung betroffen sein können.

Die Verhandlungen gestalteten sich sehr schwierig, da die Eigentümer und die Immobilienfirma behaupteten alle zum Verkauf erforderlichen Papiere wären vorhanden. Diese sollten aber erst nach Bezahlung einer nicht gerade geringen Reservierungsgebühr eingesehen werden können. Das war natürlich für uns undenkbar, da wir das Haus ja auch nur flüchtig angeschaut hatten und eine Reservierung dann einer Kaufzusage gleich gekommen wäre.

Also buchten wir ein Haus in der Nähe und flogen im Mai 2014 wieder für zwei Wochen nach Málaga um das Haus noch einmal genauer anzusehen, nun mit den Augen eines Käufers. Wir baten unsere älteste Tochter mitzukommen um uns bei der Entscheidung zu unterstützen, da wir mittlerweile nicht mehr sicher waren ob wir uns irgendwie in etwas verrannt hatten.

Unsere Tochter zeigte sich genauso begeistert wie wir und so einigten wir uns mit den Verkäufern auf einen für beide Seiten akzeptablen Kaufpreis unter der Bedingung, dass alle Genehmigungen nachgewiesen werden können.

Als wir wieder Zuhause waren beauftragten wir einen deutschen in Malaga ansässigen Architekten mit der Überprüfung der Bausubstanz auf Mängel und der vorhandenen Papiere auf Vollständigkeit.

Dieser inspizierte also das Haus auf Mängel und konnte keine Mängel finden außer ein paar kleine Setzrisse. Anschließend erkundigte er sich bei der Gemeinde über die Legalität des Hauses. Es stellte sich heraus, dass das Haus nicht alle erforderlichen Genehmigungen besitzt, aber durch ein neues Gesetz die Möglichkeit zur Legalisierung bestünde, da die Voraussetzungen hierfür gegeben wären. Bei Baubeginn 2002 waren auf den Grundstücken eigentlich insgesamt 11 Häuser geplant, aber kurz vor Fertigstellung von CC wurde ein Baustopp verfügt und es durfte nichts mehr gebaut werden. Dies ist bis heute so und dadurch ist auch sicher, dass die einmalige Alleinlage auch weiterhin erhalten bleibt.

Im Juni 2014 wurde dann also der Legalisierungsprozess von den VK durchgeführt.

Im Juli 2014 einige Papiere. Sie waren der Meinung damit jetzt die Bedingungen erfüllt zu haben und forderten die Anzahlung und den Abschluss des Kaufvertrages. Da wir die Papiere ja nicht lesen konnten schickten wir diese zu einem mittlerweile eingeschalteten Anwalt, der mit dieser Thematik vertraut ist. Dieser bemerkte sofort, dass es sich bei den Papieren nur um die Eingangsbestätigungen der eingereichten Anträge und Pläne handelte. Das war dann immer bei eintreffen eines neuen Papieres das gleiche Spiel. Die VK wollten unbedingt eine Anzahlung erhalten.

Im September 2014 war noch immer der Legalisierungsprozess nicht beendet und so buchten wir also wieder das Haus in der Nähe (das mittlerweile auch verkauft wurde) und verbrachten dort zwei Wochen Urlaub.

Einige Male saßen wir dann Abends noch bis spät mit den VK zusammen und es waren immer schöne Stunden.

Im Oktober 2014 kam dann endlich die Bestätigung des erfolgreichen Abschlusses der Legalisierung und so konnten wir einen Vorvertrag abschließen und eine Einzahlung überweisen.

Auf Wunsch der Verkäufer wurde im Vertrag vereinbart, dass die Besitzer nach Abschluss des Notarvertrages ein Jahr lang weiter wohnen dürfen, aber wir im Sommer für drei Wochen das Haus für den Urlaub nutzen dürfen. Diese Zeit nutzten die VK um sich in Holland nach einem geeigneten Haus umzusehen.

So kam es, dass wir im April 2015 für ein paar Tage nach Malaga flogen und den Kaufvertrag beim Notar abschlossen und per Scheck den Kaufpreis bezahlten. Begleitet zum Notar wurden wir von der Schutzgemeinschaft Malaga, die ich hier lobend erwähnen möchte und deren Dienste ich jedem empfehlen kann der vorhat dort ein Haus zu kaufen.

Wir organisierten dann für den September 2015 noch die Miete für zwei zusätzliche Häuser und verbrachten drei schöne Wochen mit der kompletten Familie inkl. Großeltern. Das einzige das wir in dieser Zeit vermissten waren etwas gemütliche Sitz oder Liegemöglichkeiten, da dies sehr auf die Hunde ausgerichtet war und wir uns dadurch dann nicht so wohl fühlten.

Nach dem Jahr Schonfrist für alle kam dann im April 2016 endlich die Zeit des Überganges und da wir das Haus neu einrichten wollten brachte ein Transportunternehmen einen Teil Möbel, die wir schon gekauft hatten, nach Moclinejo.

Nach vier Wochen „Urlaub“ in denen wir noch alles sauber gemacht, gestrichen und neue Möbel gekauft hatten, wurden wir gerade so mit allem fertig, damit die ersten Gäste anreisen konnten. Es war ehrlich gesagt schon ein komisches Gefühl nun, nachdem alles sauber und neu eingerichtet war, die Heimreise anzutreten und unser Haus fremden Leuten zu überlassen.

So… und nun sind wir stolze Besitzer von Casa Carretero (manchmal können wir es selbst noch nicht glauben) und haben den Kauf bisher nicht bereut, trotz viel Nerven-und Zeitaufwand.

Auch die Befürchtungen mit der Vermietung haben sich bisher in Luft aufgelöst, wir hatten bisher (toi, toi, toi) ausnahmslos sehr angenehme, nette, problemlose Mieter, und es ist immer schön wenn die Gäste so begeisterte Rückmeldungen geben.